Prepaid Vergleich: Mobile, Handy und Kreditkarten
Prepaid Produkte im Vergleich aus der Schweiz
Im Test schneiden Seniorenhandys gut ab
Die Alterspyramide hat sich geändert: Immer mehr Menschen werden auch immer älter. Und mit der älteren Bevölkerung ist hier auch eine Käuferschicht gewachsen, die ganz eigene Produktanforderungen stellt. So zum Beispiel auch im Bereich der mobilen Kommunikation: Bei der Generation 60 plus sind Jeanshosen genauso alltäglich geworden wie auch das mobile Telefon in der Tasche. Sei es nun mit einem festen Vertrag abgeschlossen oder aber mit einer Prepaid Karte. Alt sein heißt auch mobil sein.
Diese Zeichen der Zeit setzten die Hersteller von mobilen Telefon längst in ihren Produkten um. So schneiden denn auch im Test Seniorenhandys gut ab. Was aber ist eigentlich ein Seniorenhandy? Diese Frage ist so falsch gestellt, denn besser sollte sie lauten: Was macht ein Handy für ältere Menschen so aus? Das zeigt der Test der Seniorenhandys: Denn hier werden die Produkteigenschaften mit dem realen Einsatz genau überprüft. Halten also die Eigenschaften im Alltag, was die Hersteller so alles versprechen? Das ist natürlich zum einen die leichte Bedienbarkeit eines Seniorenhandys. Denn im Alter möchte und kann man ja auch manchmal gar nicht ewig lange Bedienungsanleitungen lesen. Man möchte ein mobiles Telefon kaufen und es nach dem Auspacken denn auch gleich benutzten. Was die Benutzerfreundlichkeit anbelangt, da ist der Test der Seniorenhandys auch auf die optische Umsetzung zum Beispiel von Sehproblemen eingegangen. Große und scharfe Displays sind wichtig.
Auch die Tasten sollten entsprechend großzügig gestaltet sein. Die im Alter oft eintretende Hörschwäche darf längst kein Grund mehr sein, dass einem das Handy verwehrt bleibt. Neueste Seniorenhandys zeichnen sich auch dadurch aus, dass sie auf akustische Probleme eingehen. Sie bestechen durch besonders laute Anruftöne und lautstarke Sprachwiedergabe beim Telefonieren. Alles in allem kann bei den Tests der Seniorenhandys schon gut filtern, welches am besten zu einem passen würde.
Prepaid Handy für Senioren
Immer mehr Senioren wagen den Schritt und schaffen sich ein Handy an, um mit ihren Kindern, Enkelkindern oder Verwandten und Bekannten in Kontakt zu bleiben oder um sich beim Einkaufen oder Spazieren gehen sicher zu fühlen, da sie im Falle eines Sturzes oder Unwohlseins sofort über das Handy jemanden erreichen können.
Für Senioren gibt es mittlerweile schon eigene Handys, sogenannte Seniorenhandys, die einfacher zu bedienen sind und über keine Zusatzfunktionen verfügen. Denn Funktionen wie zum Beispiel das Fotografieren oder Surfen im Internet verunsichert nur viele ältere Menschen und außerdem können sie dadurch leicht in die Kostenfalle tappen. Außerdem ist es für Senioren ebenso unwichtig, dass sie den Handyspeicher mit externen Flash-Karten erweitern oder sich Musik downloaden können, da sie nur Telefonieren oder Kurznachrichten verschicken wollen.
Die meisten Senioren wollen sich nicht stundenlang mit Freunden über das Handy unterhalten, sondern oftmals tätigen sie nur kurze Anrufe. Deshalb ist für Senioren ein Prepaid Handy vom Vorteil, da sie mit einem Vertragshandy meistens viel mehr zahlen, als sie tatsächlich telefonieren würden. Bei einem Prepaid Handy, also Wertkartenhandy, lädt man sich ein gewisses Guthaben aufs Handy, um das man dann telefonieren kann. Ist das Guthaben zu Ende, kann man einfach keine Anrufe und Nachrichten senden, sondern nur noch Anrufe entgegennehmen und Nachrichten erhalten.
Die Wertkarten erhält man im Supermarkt, in Trafiken oder bei der Post und diese sind mit verschiedenen Wertbeträgen ausgestattet. Das Aktivieren einer Wertkarte ist für viele Senioren doch etwas zu kompliziert, deshalb bitten die meisten ihre Familie darum, da diese mit der Technik viel vertrauter sind.
Möchten sich die Eltern oder Großeltern zum ersten Mal ein Handy anschaffen, eignet sich ein Prepaid Seniorenhandy am besten dafür, da es sehr leicht zu bedienen ist. Beim Kauf und beim Aufladen mit dem Guthaben der Wertkarte benötigen viele Senioren Unterstützung von ihrer Familie, da ihnen der Umgang mit einem Handy völlig neu und fremd ist und sie meistens Angst haben etwas falsch zu machen.